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ChorVision in Berlin…

 

…die Queen haben wir jedoch nicht gesehen!

 

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic fuhr ChorVision vom 21.06.bis 24.06.2015 nach Berlin.
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Am Sonntagabend nach dem Hotel-Check-In und dem Abendessen bummelte ChorVision über den Kurfürstendamm, flanierte durch das „Hard Rock-Café“ und einige Chormitglieder besuchten die Berliner Szene-Kneipe „Das Klo“. 
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Der Montag begann mit einem Besuch beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. Gerne beantwortete der Referent die Fragen der kritischen Zuhörer. Es folgte der erste Teil einer Stadtrundfahrt, welche an politischen Gesichtspunkten orientiert war.

Die nächste Etappe führte unsere Reisegruppe nach Berlin-Lichtenberg zur ehemaligen Stasi-Zentrale, welche heute ein Museum ist. Aufgrund der persönlichen
Erfahrung der Museumsreferentin (sie wuchs in der damaligen DDR auf und war dort Lehrerin) konnten wir ein beeindruckendes Bild der damaligen Zustände vermittelt bekommen. Der Besuch dieses Museums ist absolut empfehlenswert.

Weiter ging es zum Deutschen Historischen Museum (Sitz: Unter den Linden). Dort konnten wir uns über die Situation der am zweiten Weltkrieg beteiligten Länder informieren.

Da das Abendessen in der Nähe des Alexanderplatzes stattfand, beschlossen wir, dass wir Berlin auch von oben sehen wollten. Wir fuhren auf den berühmten Berliner Fernsehturm und konnten aus 203 m Höhe das Berliner Panorama genießen. Aufgrund des bevorstehenden Staatsbesuches der Queen und den damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen (Straßensperrungen) haben wir bereits am Montagabend das Brandenburger Tor besucht und das für Berlin typische Fotoshooting gemacht. 
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Nachdem wir das Holocaust-Mahnmal gesehen hatten, ließen wir den Abend in einer Cocktailbar ausklingen.

Der verregnete Dienstag begann mit einer Stadtrundfahrt durch verschiedene Berliner Bezirke. Nach der Mittagspause ging es zum Sicherheits-Check vor dem Reichstagsgebäude. Allmählich steuerten wir auf den Höhepunkt unserer Reise zu. Eine Mitarbeiterin des Bundestages zeigte uns den Plenarsaal, erläuterte die Aufgaben des Parlaments und wusste einige Anekdoten aus dem Bundestagsleben zu berichten.

Danach stand ein Treffen mit unserem Abgeordneten Josip Juratovic an. Dieser stellte zunächst sich und sein Resort vor und klärte über Missstände in unserer Gesellschaft auf. Es entstand eine rege Diskussionsrunde. Wie nicht anders zu erwarten nahm sich Herr Juratovic sehr viel Zeit für uns und hatte für alle Fragen und Anregungen ein offenes Ohr. Es folgte der offizielle Fototermin auf der Kuppelplattform des Bundestages. Dort überraschten wir Herrn Juratovic musikalisch mit der Schwabenhymne „Mir im Süden“. Damit zogen wir die Aufmerksamkeit aller Besucher auf uns. 
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Der nächste Programmpunkt sah den Besuch der Gedenkstätte an der Bernauer Straße vor; hier sahen wir einen Wachturm der Nationalen Volksarme sowie Überreste der Mauer, welche sogar einen Friedhof teilte.

Im Sony-Center aßen wir zu Abend. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Udo Lindenberg-Musicals „Hinterm Horizont“ im Stage-Theater am Marlene-Dietrich-Platz.
Durch die bisher vorgestellte DDR-Historie konnten wir die Handlung des Musicals sehr gut nachvollziehen.

In Berlin-Kreuzberg besuchten wir am Mittwoch die SPD-Parteizentrale „Willy Brandt-Haus“. Ein Referent führte uns durch das Haus und die Geschichte der SPD. Mit einem Parteimitarbeiter diskutierten wir über die immer schwächere Wahlbeteiligungen sowie der Probleme der Nachwuchsgewinnung (Mitgliedergewinnung) in allen demokratischen Parteien. 
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Das Abschlussmittagessen fand in der Baden-Württembergischen Landesvertretung Berlin im Diplomaten-Viertel in Berlin-Tiergarten statt.
Nach dem obligatorischen Gruppenfoto sangen wir zur Freude von Herrn Ministerialrat Marc Schweiker nochmals unserer Schwabenhymne. 
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Auf der Heimreise konnten wir diese vier ereignisreichen Tage nochmals Revue passieren lassen. Wir haben sehr viel über die deutsche Geschichte gelernt, dass uns nicht in diesem Ausmaß bekannt und bewusst war.
Da Berlin aufgrund seiner Größe und Geschichtsträchtigkeit noch sehr viele von uns nicht erkundete Ecken hat, freuen wir uns schon jetzt, die Stadt wieder einmal besuchen zu können.

 

Ganz herzlich möchten wir uns auf diesem Wege bedanken:

- beim Bundestagsabgeordneten Herrn Josip Juratovic, der uns diese Reise ermöglicht hat,

- seinem Mitarbeiter und Reiseführer André Merkle,

- sowie Herrn Ministerialrat Marc Schweiker.

 

Berlin war und ist eine Reise wert!

 

Daniel Vogl / Susi Frech



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